Vatis Himmelfahrt

Schwenken wir von höherer Philosophie zurück zu irdischen Alltagsangelegenheiten.

Beobachtung zum Tage, alle Jahre wieder: das männliche Wesen, der Geber, der Gefährte der Frau, die gemeinsam zu höherem Erkennen und somit zu GOTT gelangen könnten und einst sollen, trabt heute gröhlend und bierkästenbewaffnet mit seinesgleichen durch die Wallachei und benebelt auch noch den letzten Rest seines kläglichen, da irdischen, Bewusstseins.

Das ist eine traurige Sache. Interessant wird es, wenn wir weiterhin in die Beobachtung einbeziehen, dass heute „Christi Himmelfahrt“ gefeiert wird.

Nicht nur, dass sich der Durchschnittseuropäer kein bisschen mit dem für ihn persönlich höchst wirksamen Bezug zu der Jesus-Geschichte auseinandersetzt, denn die etablierte Kirche ist ihm schon lange über (zu recht, würde ich wiederum kommentieren). Nicht nur, dass er keinerlei Idee dazu hat, was seine eigene Himmelfahrt bedeuten könnte oder geschweige denn, dass sie für ihn ebenso wie für jeden anderen Erdenmenschen uranfäglich geplant ist. Nicht nur, dass er nicht weiss, wer GOTT in Bezug auf ihn selbst ist.

Nein, er weiss auch nicht, wer warum diese beiden Anlässe zusammengewürfelt hat.

Wake up!