typisch männlich – typisch weiblich? jenseits des Geschlechterkrieges

Vorsicht, unübliche Gedanken ahead! Wenn du durch Weltbilderschütterungen leicht zu verunsichern bist, bitte diesen Artikel nicht lesen.

Mein Weltbild wurde in den vergangenen 12 Jahren bekanntlich gründlich demontiert und wird nach und nach durch ein alternatives, menschlicheres ersetzt. Gerade kam mir ein Gedanke, den ich spontan in den Raum werfen möchte, bewusst ohne ihn zur endgültigen Reife aus-gedacht zu haben. Ich stelle ihn hiermit zur Disposition. (Liebe Grüsse an die Disponentin vom Dienst!)

Was ist eigentlich „typisch männlich“? fragte es gerade in mir, während ich eigentlich mit der Oreo-Eiscreme im Becher beschäftigt war. Gib Ego ein Eis, und es hält die Klappe, während WIR denken.

Uns wird seit etlicher Zeit weisgemacht, dass es normal wäre, dass Menschen, da sie nur weiterentwickelte Tiere sind, vor allem Sex im Kopf haben und permanent ausüben wollen. Davon leitet sich automatisch ab, was Frauen an Männern angeblich toll finden (tiefe Stimme, Haare allüberall (grusel), breites Kreuz, kräftige Ärmchen und Beinchen, ein verkappter Gorilla also. Darüber täuscht auch die Sixpack-Manie nicht her. Oder war es der Bierbauch? Ach nein, das greift dann schon über in das Bild von dem ebenso starken, aber weniger gefährlichen (und daher für das Weibchen pflegeleichteren) Teddybären. Frauchen hingegen soll ein gebährfreudiges Becken haben und eine stattliche Milchbar.  Das Frauchen muss herumstöckeln und dünne schwache Beinchen und Ärmchen haben und den grösstmöglichen physischen Kontrast zum Männchen aufweisen. (Damit Männchen keine Angst bekommt und begattungsfähig bleibt). Klischees, die „wissenschaftlich“ aus „der Urzeit“ in der  „der Urzeitmensch“ gelebt habe, hergeleitet und erklärt werden. Es wurden Untersuchungen angestellt, wohin ein Mann bei einer ihm entgegenkommenden Frau zuerst guckt und vice versa. Etc pp. Frauen, die menstruieren, schrecken Männer ab, die das wittern. Als wären es Wölfe ohne Fronthirn. Kann das wahr sein? (Wie hiess noch das Buch über die energetischen Vorteile, wenn mensch sich den Orgasmus verkneift? Ich habs vergessen. Wer es weiss, möge mir bitte schreiben.) Was würde jemand aus einer höher entwickelten, d.h. spirituelleren Menschheit über uns hier unten denken? Er hätte sicherlich Mitgefühl und würde traurig den Kopf schütteln, dennoch wissend, dass es die Möglichkeit gibt, das Theaterstück hier unten  hinter sich zu lassen.

Ist es, by the way, nicht hochinteressant, dass uns in Film und Funk weiter entwickelte Menschheiten immer als „technisch“ weiter entwickelte Menschheiten vorgegaukelt werden? Wer sich nichts anderes vorstellen kann, der  muss das so darstellen. Das impliziert, dass wir mit unserem Technikwahn angeblich auf dem richtigen Weg sind, dass wir nur noch besser händeln müssen, wo Natur und Mensch dabei bleiben. Als ob das je ein vorrangiges Interesse wäre oder würde … wake up!

Nun stelle ich euch mein (korrigiertes) Weltbild vor. Menschen stammen nicht von der Erde – und doch sind sie hier anwesend. Damit das niemand bemerkt, wie wenig wir hierher gehören, obwohl die Anpassungsschwierigkeiten unserer Körper jeder aus eigener Erfahrung kennt, wird uns vorgeleiert, was wir alle in der Schule gelernt haben: dass wir ein paraleller Entwicklungszweig neben den „Menschenaffen“ seien. (Zuerst stammten wir noch „von den Affen ab“, doch als es bemerkt wurde, dass das nicht ganz passte, wurde es ein wenig abgewandelt. Wann und warum weiss ich nicht, ich habe mich als Kind eingehend damit beschäftigt und mir in den späten Siebzigern und den Achtzigern leider noch keine Quellen notiert, mir fiel es nur damals irgendwann schon auf.)

Nehmen wir also einmal an, der MENSCH an sich hat NICHTS mit einem Tier gemein, es sei denn, er ist genetisch abgestuft hier auf diesem Planeten unterwegs, warum, das herauszufinden bleibt zunächst der Forschung jedes einzelnen von euch überlassen. Dennoch bleibt er Mensch, nicht Tier. Mensch zu sein bedeutet, den CHRISTUS in sich zu tragen und ein Begriffsvermögen von GOTT zu haben. Das ist der eklatante Unterschied, den man gerne ausgemerzt wissen möchte und woran heftigst gearbeitet wird, mit grossem Erfolg, wie wir leider täglich in den Massenmind-Medien sehen und wie wir tagtäglich im zwischenmenschlichen Umgang auf das Traurigste erleben können. Der Mensch ist ein spirituelles Wesen, er ist damit anders als jedes Tier auf diesem Planeten. Seine Fähigkeit zu höhrem Bewusstsein (ungleich Intelligenz) macht ihn unsterblich.Wer den eklatanten Unterschied nicht sieht, oh Mann, ja, was soll ich sagen …

Es gibt zweifellos irgendwo im All andere menschliche Gesellschaften, und es steht zu vermuten, dass es dort bei diesen Leuten, elsewhere, menschlicher = spiritueller zugeht als hier. Vielleicht nicht überall, doch nehmen wir einmal eine solche höhere Gesellschaft an.  (Nein, ich habe kein Filmmaterial als Beweis für euch.)

Was ist dann der Unterschied von Mann und Frau? Wenn es nicht mehr um fressen, töten und kopulieren geht? Was ist das feinere, höhere Wesen, das den Mann ausmacht und was macht die Frau im ureigentlichen Wesen aus? Und was würde sie zusammenführen zu einem Paar, wenn es doch nicht mehr um Ver-mehr-ung geht, sondern stattdessen um EIN-ung?

Gestern kam mir in den Sinn, dass es vielleicht im Kern um die Fähigkeit geht, zu lehren und zu lernen. Wenn keine Diskriminierung von Frauen oder eine künstlich auf militant gepushte „Frauenbewegung“ mehr notwendig ist , ist es kein Problem anzunehmen, dass es von FREUDE bestimmt ist, dass der Mann der Gebende ist und die Frau die Nehmende. Ist dieses Urwesenhafte der Beiden bei uns hier unten nur primitiv umgesetzt bzw. ausgedrückt, nämlich auf dem Wege der Geschlechterpaarung? Ergebnis ist eine Zunahme der Vielheit, denn noch mehr Einzelwesen kommen dabei heraus.

Frau wird das Empfangende Wesen genannt, Mann wird das Gebenden Wesen genannt. Dass das so ist, nehmen wir alle hier unten selbst wahr, es ist eine erfahrbare Wahrheit selbst für uns hier in diesem primitiven Erdenzirkus.

Was ist dann in einem höherem Sinne „typisch männlich“? Welche Formen könnte das in einer höheren Variante annehmen? ER der LEHRER, SIE die SCHÜLERIN … auf dem gemeinsamen WEG zu GOTT. Und kann eine Frau gleichfalls LEHRERIN sein und ein Mann der Schüler? Denn diese höheren Menschen tragen ja beides zugleich voll ausgereift in sich, also beide Prinzipien, siehe auch dieser Artikel über 11:11.

Die höheren Menschen… einer lehrt und „seine“ Frau lernt von ihm. .. Nicht etwa, weil sie dümmer sei als er (das sagt euch eure lebenslange Programmierung und der euch ab geburt eingeimpfte Geschlechterkrieg), sondern weil es sein WESEN ist, das zu tun, und wiederum ihr WESEN, das zu erfahren. Weil beide nur eins wollen: GOTT näher kommen. Das ist der gemeinsame Zweck und das Ziel ihrer Partnerschaft, nichts anderes. Wenn ein Mann auf die nächste Stufe, näher zu GOTT gelangen möchte, muss er eine Frau zur GÖTTIN machen, indem er sie unterweist, und nur dann können beide zusammen durch EINUNG weiter vorankommen… (Gleiches gilt dann natürlich für Frau und Mann in umgekehrter Rollenverteilung).

Und was steht am Ende ihres gemeinsamen WEGES? Werden sie dann wahrhaftig ein Wesen? Ist der WEG zurück Zu GOTT nicht der WEG zurück von der Vielheit in die Einheit? Ist das dann die nächste Stufe nach der Stufe des 11:11? Nach 11:11 sind sie in der höheren Dimension 1:1, und daraus wird im nächsten Schritt die uranfängliche 1 …

Wer eine -echte- Dualerfahrung macht, wird diese herrliche, durch nichts zu toppende Erfahrung bereits kennen, die FREUDE des Gelehrtwerdens von einem wirklich fähigen LEHRER. Die FREUDE, die empfunden wird, wenn das Bewusstsein sich weiter öffnet und das eigene LICHT deutlicher zu Tage tritt als noch einen Moment zuvor. Und die ganze Zeit nicht das Gefühl zu haben, dümmer zu sein oder unfähiger als der andere, sondern lediglich auf demselben WEG ein Stück weiter am Anfang als Er.

Wer weitere -unübliche- Ideen dazu hat, möge sie mit uns allen über die Kommentarfunktion teilen. Danke!

 

 

 

  1. Ich beginne mal selbst mit dem Kommentieren, da sich offensichtlich wieder niemand traut. 🙂 In einer solchen, höheren Gesellschaft, die von dem Herstellen immer grösserer GOTT-Nähe bestimmt wäre, würde es bei der Partner“wahl“ demzufolge auf ganz anderes ankommen als auf das Aussehen … wer das nicht glaubt: Ich erlebe es am eigenen Leibe, dass mich bei einem Mann nur noch eins beeindruckt: der Grad seiner Spiritualität. GOTT schaltet die LIEBE ein, sozusagen, und da wird keine Rücksicht genommen auf Alter und Haarfarbe, wie jeder wissen sollte, der eine ´echte´ Dualerfahrung erlebt. Wobei „Partner“ auf Erden einzig bedeutet: zusammen arbeiten an Erkenntnissen und Austausch derselben. Das Sichketten an diese Ebene hört bekanntlich von selbst auf.

    Liken

Kommentare sind geschlossen.