Folge 1: Grundkurs Dualseelen – ehemals www.meinatlantis.de

Für alle, die meinatlantis.de verpasst haben, gibt es hier im Blog ab heute aufgrund eines spontanen Entschlusses nach und nach einige Auszüge for beginners as well as for runaways.

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Die Begegnung mit dem CHRISTUS-Spiegel

Nicht der andere Mensch verändert alles, sondern die Begegnung mit ihm.

Der erste Augen-Blick

Was alle Menschen, die eine Dualbegegnung erleben, am meisten berührt und beeindruckt, ist der erste Blick in die Augen des Seelenpartners. In diesem einen Moment liegt alles: die gesamte Wahrheit des Universums, Vergangenheit,

Gegenwart und Zukunft zugleich … konzentriert in einem einzigen Punkt, hier auf Erden. Es wird Zeitlosigkeit empfunden („die Zeit blieb stehen“), der berühmte Tunnelblick (bekannt von Nahtodberichten) stellt sich ein, all dies als Zeichen dafür, dass sich dem Bewusstsein des betreffenden Menschen eine andere Dimension öffnet. Alles andere drum herum, die sog. „äussere Welt“, wird für einen Moment lang komplett aus der Wahrnehmung ausgeblendet. In diesem Augenblick bist du am Ziel – und gehst doch gerade erst los. Wir sind hier, um uns an all das, was darin liegt, zu er-innern.

Alles, was danach passiert, ist lediglich das nachträgliche Verstehen und Begreifen dessen, was wir in diesem magischen ersten Augenblick bereits in seiner Vollständigkeit gesehen haben, jedoch noch nicht aufnehmen konnten – als alltägliche Menschen in der physischen Existenz ohne nennenswertes spirituelles Bewusstsein. Vor allem gilt es im Anschluss an den magischen Moment, das Gesehene in adäquate Handlung zu übersetzen. Du wirst wissen, was das für dich ist. Dies ist nichts, was du nur für dich selbst erlebst, vergiss das niemals.

Natürlich denkt in einem solchen Moment derjenige Mensch an alles, doch ganz sicher nicht an GOTT oder den CHRISTUS. Es erwischt uns unvorbereitet, während wir noch schlafend sind und vollkommen irdisch-unbewusst durch unser Leben stolpern.

Es gibt verschiedene Aussagen darüber, was genau ein Mensch dort sieht, in den Augen des Gegenübers. Fakt ist: Es gibt nichts ausserhalb von dir, denn es gilt „aussen ist innen“; also hast du in dich selbst hineingesehen, und zwar in die Tiefendimension in dir, die du zuvor noch nie gesehen hattest – nicht sehen konntest. Was du so sagenhaft, magisch, grossartig und voller Liebe wahrgenommen hast, das ist in dir selbst verborgen. Kannst du dir das vorstellen? Es ist nicht der andere, der andere ist nur der Spiegel. Der andere ist eine Hilfe, damit du ES erkennst.

Schaust du morgens in den Spiegel und bist fortan von dem Spiegel total begeistert und hebst ihn auf ein Podest? Nein, er dient dir lediglich als perfektes Werkzeug zur Selbsterkenntnis.

In diesem ersten heiligen Moment findet eine Aktivierung statt, eine Aktivierung deines spirituellen HERZENS durch den CHRISTUS-Geist (wenn du es  so nennen willst). Es ist der Ruf des guten Hirten an seine Schafe. Und die Schafe erkennen Seine Stimme.

Das spirituelle HERZ eines Menschen in unserer materiellen (= dem Vergänglichen zugewandten) Welt ist verschlossen, und zwar so lange, bis es aufgeweckt wird. Auch Leute, die sich für liebend und liebevoll halten und die sich gegenüber anderen so geben, haben meistens kein offenes Herz. Dies sind nämlich zwei völlig unterschiedliche Dinge. Niemand kann ein offenes HERZ erzwingen, niemand kann aus eigenem Entschluss willentlich sein HERZ öffnen, denn das ist allein Sache GOTTES und unverfügbar. Das spirituelle HERZ öffnet sich, sobald dein WEG nach Hause für dich in die entscheidende Phase gerät. Aufwachen ist also keine Frage von Gehirn und Verstehen, von Seminaren und Übungen, sondern es ist eine Angelegenheit des HERZENS und geht einher mit Göttlich inspiriertem, innerlichem Begreifen.

Bewusstsein findet im HERZEN statt und nicht im Kopf, daher ist der persönliche IQ irrelevant. Bewusstheit hat nichts mit dem Gehirn zu tun. Das Gehirn ist nur ein Ausgabegerät. Bewusstsein existiert jenseits des linearen Denkens. Und jenseits allen Fühlens, auch das ist wichtig zu begreifen. Denn das Fühlen, ebenso wie das Denken durch das Gehirn, sind nur Hilfen, es sind Werkzeuge, und sie sind hilfreich für uns, um auf dem WEG zu bleiben.

Der Mensch auf der Erde hat das lineare Denken zum obersten Prinzip erkoren und hält viel auf sich, weil er es tut. Zu fühlen wäre hilfreicher, und idealerweise würde beides zusammen auf das Eigentliche ausgerichtet. Doch du weisst selbst, wie es stattdessen in unserer Gesellschaft vor sich geht.

Zeichen und Wunder …

Bei der Erstbegegnung, die also eine Aktivierung ist, dreht sich alles voller Erstaunen um sich plötzlich häufende „Zufälle“, also um sog. Zeichen in der äusseren Welt, um Synchronizitäten und um die tiefere Bedeutung von Zahlen und Buchstaben. Das kann zur Manie werden, wie alles andere, was darauf folgt, ebenso.

Das Christusbewusstsein jedoch kennt keine Zeit, d.h. LIEBE kennt keine Zeit, und es braucht keine Buchstaben und keine Zahlen (Phänomene, die an die Linearität der irdischen Zeit gebunden sind), denn es ist jenseits davon. Distanzen sind in der LIEBE ebenfalls irrelevant. Dies lernst du besonders gründlich mit deinem Dualpartner, davon kann ein jeder von uns sein Liedchen singen. Doch wann immer der Übergang in die höhere Dimension nahe ist, wann immer sich der Mensch an der Grenze bewegt, von der irdischen Dimension aus nah an jene andere heran, spielt unsere Linearität aus Sicht des Betreffenden schier verrückt. Dies erfahren alle aktivierten Menschen, doch wenige erkennen, was es eigentlich bedeutet und welche Tragweite dieses Erleben hat. Und dass sie sich nicht an den Zahlen aufhalten sollen.

Nicht jeder Mensch auf Erden kommt überhaupt dazu, diese Übergänge, das Hin- und Herpendeln zwischen den Dimensionen, jemals im Alltag zu erleben, und viele Dualer lassen sich trotz dieser erlebten Gnade immer noch abfischen (Stichwort Religionswechsel als Verschlimmbesserung, und besonders: Versanden in der Esoterikfachabteilung).

Anfangs steht natürlich die Romantik und die Magie rund um diesen ersten Augenblick im Vordergrund, das ist auch wichtig und so gewollt. Das ist der Köder, damit wir in der Anfangsphase am Ball bleiben. Denn der WEG macht uns langfristig nackt, und das ist mit Schmerzen und Loslassen verbunden.

Ab diesem allerersten Moment, dem Blick in die „Augen des CHRISTUS“ durch einen anderen Erdenmenschen hindurch, entrollt sich die persönliche Bewusstseins-Entwicklung. Einzig an dieser nachfolgenden heftigen Ent-wicklung lässt sich in der Rückschau ablesen, ob es sich um eine wirkliche Aktivierung zu dem einen bestimmten, spirituellen Zweck handelte.

Doch nicht jeder, der es von sich behauptet, erlebt ES wirklich.

Manche leben, offen oder insgeheim, einfach so weiter wie immer. Diese Menschen haben sicherlich einen romantischen Moment erlebt, haben jedoch den eigentlichen Zug verpasst  -oder einfach etwas anderes für ihr Leben gebucht.

Nur wer sein (altes) Leben verliert, wird es gewinnen. In dem Wörtchen verlieren klingt wunderbar die energetische Passivität an, die auf dem gesamten WEG das Wichtigste ist. Du kannst dein Leben und all deinen Besitz absichtlich weggeben und – mit Hintergedanken an spirituelle Vorteile – hoffen, dass der Hirte irgendwie auf dich aufmerksam wird. Doch ER schaut tatsächlich nur ins HERZ, und nicht du bestimmst, wann du „dran“ bist. Diese Unverfügbarkeit des CHRISTUS ist es, die dein Ego permanent auf die Palme bringen wird. Sie wird die Mauer sein, an der du dich immer wieder reiben musst. Ebenso, wie dein Dualmensch unverfügbar ist und sich dir permanent wieder entzieht, greift dein Ego vergebens nach dem CHRISTUS.

Über Nacht sind nach dem magischen Augen-Blick = nach erfolgreicher Aktivierung deine bisher unbenutzten Übersinne geöffnet, und nichts ist mehr, wie es zuvor war. Dies hat übergeordnete Sinn- und Zweck-Zusammenhänge, auf die ich später noch zu sprechen komme. Zunächst scheint es nur eine persönliche „Dualpartner“-Geschichte zu sein; jedoch kommen stetig weitere Aspekte hinzu, je weiter derjenige Mensch vorangeht. Und dieser WEG ist lang, er ist der längste von allen, und doch … ist er eine Abkürzung.

Nach und nach kriegt der Dualer also mehr auf den Teller geladen und sieht sich in grössere Zusammenhänge hingestellt. Schliesslich wird klar, warum der Weg der Dual-Aktivierung bzw. CHRISTUS-Aktivierung ein Weg des Dienstes für die Menschheit ist und keine kleine, private Hochzeit in weiss. Der Impuls, dem Ganzen (den Mit-Menschen) zu dienen, ist einer der Hauptbestandteile und wichtigstes Kennzeichen deines Schafseins. Es steckte schon immer in dir, auch wenn es bisher geschlummert hatte.

Der Stellenwert spiritueller Entwicklung in deinem Leben

Spirituelle Entwicklung hat nichts zu tun mit Esoterik als Hobby. Sie kann weder nur nebenbei, noch nach Feierabend oder am langen Wochenende stattfinden. Wenn sie so gehandhabt wird, ist es keine spirituelle Entwicklung, sondern Hobbyesoterik zur Entspannung und um ein bisschen Magie in den schnöden Alltag oder die langweilige Ehe zu bringen. Hier wird dann viel gezaubert und wenig im Herzen begriffen. Der angebliche Dualpartner ist dann nichts weiter als ein Liebhaber, mit dem der Ehemann/die Ehefrau betrogen wird, doch das Mäntelchen der Seelenverwandtschaft wird darum gelegt, damit Ego sich ausserehelich austoben kann. Dies sind harte Worte, doch beobachte selbst.

Wahre Spiritualität hingegen erfasst den ganzen Menschen, sein gesamtes Dasein und daher sämtliche Lebensbereiche. Wer hier auf der Erde ist, um den WEG zu gehen (nicht ganz so viele tun das), der wird nicht davonkommen, ohne dass er oder sie die Prioritäten komplett anders setzt (´meine Arbeit´,

´meine Ehe´, ´viel Geldverdienen´ war gestern…) GOTT wird so lange anklopfen, bis es Zeit wird, deine Tür einzutreten. Und dann geht die Post ab. Aus ein bisschen Feierabendzauber wird eine Transformation, die dir das Hirn wegbläst und noch vieles andere mehr. Der menschliche Verstand, das berüchtigte „Ego“, wehrt sich, bis es nicht mehr geht mit dem Argument, dass er doch bisher auch alles im Leben eigenmächtig entschieden, gelenkt, geplant und kontrolliert habe. Dass dies nur eine Illusion war und ist, dämmert dem Dual-Menschen bereits, noch bevor der gewaltige Fuss die Tür restgültig aus den Angeln getreten hat.

Es ist für diejenigen von uns, die spirituelle = Bewusstheits-Entwicklung für dieses Leben auf dem Programmzettel haben, keine Option, ob sie es tun oder lassen. Auch haben wir keinerlei Einfluss auf die Zeiteinteilung bei diesem gewagten Vorhaben. Weder in Jahren noch in Stunden des All-Tages.

An irgendeinem Punkt, wenn du reif genug bist, gibst du dich endlich der Sache hin, und der Göttliche Geist, der CHRISTUS in dir, übernimmt komplett das Steuer. Sei glücklich, wenn dazu keine komplizierte Krankheit notwendig ist (beliebte Initiationsveranstaltungen sind z.B. Depressionen und Burn-Out oder Autoaggressions-Krankheiten). Wenn du eine solche „Schamanenkrankheit“ erleben musst, ist das allerdings keine Strafe, sondern eine Hilfe. Alle leiblichen und psychischen „Krankheiten“ im Leben eines Menschen dienen der (spirituellen) GESUNDUNG. Denn jede „Krankheit“ deckt lediglich eine innere Gottferne auf, die korrigiert werden kann und soll.

Das bejahende Annehmen deines Schafseins ist der Wendepunkt, an dem dein neues Leben beginnt, Freude (ungleich Spass) zu machen und an dem deine Projekte dich mit ihrer Schönheit und Grossartigkeit selbst überraschen. Das Neue hättest du dir selbst nämlich mit deinem kleinen Einzelverstand gar nicht ausdenken können.

An irgendeinem Punkt unterwegs hörst du auf gen Himmel zu stöhnen: Warum habe ich mir das nur aufgehalst?!

Du erkennst das Gesamtbild, erfasst dein Leben als Gesamtkunstwerk, verstehst, wie du von deinem Eintritt in dieses Leben an exakt und unfehlbar auf deine Aufgabe vorbereitet wurdest. (Und Aufgabe kommt von Aufgeben, denk dran.) Dann beginnst du im Rhythmus zu tanzen… auch wenn du dem CHRISTUS noch manches Mal ungeschickt auf den Fuss trittst, doch ER kann das aushalten. ER hat das einkalkuliert.

Fazit: Wer für sich beansprucht, den WEG der sog. „Seelenduale“ zu gehen, hat einen sehr klaren und sehr harten Weg vor sich, einen Weg, der alles andere als leicht ist (nach menschlichem Ermessen). Dies ist der Weg des Herzens. Dieser Weg, den wir gehen, gehen müssen, verlangt alles von uns. Es ist keine romantische Spielerei, sich mit einem Dualspiegel zu beschäftigen. Unser Weg verlangt Bewusstheit – bewussten Verzicht, bewusste Hingabe. Diese und alle anderen weiblich-passiven Qualitäten bewusst zu leben – dahin werden wir gebracht. Ziel unseres Weges ist es, ein durch und durch geführtes Leben zu leben. Das hättest du im allerersten magischen Augen-Blick nicht für möglich gehalten, stimmt´s?

Das erste, was dir weggenommen wird, ist deine irdische Partnerschaft, denn an diesem Aufhänger beginnt ja dein WEG für dich, wenn du eine Dualbegegnung hattest. Solange du noch in einer solchen festsitzt, gehst du entweder einen anderen Weg – was nicht schlechter ist – oder du lehnst deinen vorgezeichneten WEG noch ab. Das bedeutet nicht, dass du nun deine Ehe wegwerfen sollst. Was du tun sollst, ist, deine Beziehungen sehr ehrlich anzuschauen. Abschied geschieht von selbst, wenn es so ist, und nicht durch dein ehrgeiziges oder ängstliches Manipulieren. Denk dran: nicht jeder geht diesen WEG – jetzt noch nicht. Es ist, wie es ist.

Unser Dual-Weg verläuft menschlich-einsam, denn die Sehnsucht nach Einheit mit dem GELIEBTEN ist seine Antriebsfeder. Der Weg verläuft viele, lange Jahre (vermeintlich) allein. Beendigung der Trennung von GOTT ist sein Ziel.

Dies wird buchstäblich zu Fuss erkundet, hier auf Erden, und zwar deswegen menschlich-allein, um die Trennung am eigenen Leben zu spüren zu kriegen, und um ebenso die Aufhebung derselben Schritt für Schritt zu er-fahren. Ein Partner Seite an Seite mit dir würde viele Lernschritte verunmöglichen; das weisst du, sobald du diese Schritte erlebst, und dann wirst du an meine Worte denken.

Anlesen kann der Mensch sich das Ganze nicht. Der WEG muss live und in Farbe selbst gegangen werden. Niemand anderes kann dir deine eigenen Erfahrungen abnehmen, und sie sind – ich erwähnte es wohl schon – schmerzhaft.

Denn es ist für den Egoisten in uns unbequem und tut weh, künstliche (Fremd-) Programmierungen in seinem Denken und Verhalten zu entdecken (das ist pein-lich) und sie  zu entfernen bzw. durch etwas Geeigneteres zu ersetzen, und wer dir etwas anderes erzählt, stärkt lediglich das Glaubenssystem, aus dem diese hinderlichen Programme stammen.

Nun sind wir schon weit in die Materie hineingeraten. Kommen wir zu der wichtigsten aller Fragen der ersten Jahre:

FORTSETZUNG FOLGT

Wer für sich selbst umfassend mit den Informationen zum Thema arbeiten will, dem sei mein Buch ans HERZ gelegt, in dem der gesamte Inhalt der ehemaligen Webseite meinatlantis.de abgedruckt ist. Niemand muss das tun, doch jeder darf:

http://www.meinatlantis.de/buecher.htm

Es geht mir nicht um viele Buchverkäufe, und wer das dennoch glaubt, der muss es erst recht kaufen, um meine Einstellung kennen zu lernen und, hopefully, zu begreifen.

 

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